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Der letzte Bericht..

19. April 2011
Rolinck, endlich kommt die Flasche ihrer wahren Bestimmung nach!

Rolinck, endlich kommt die Flasche ihrer wahren Bestimmung nach!


Am Sonntag standen wir also nach ausreichendem Schlaf einigermaßen rechtzeitig auf, um zu der Oase “quadro Sinegas” zu fahren. Eine ernstzunehmende Ahnung wie man da hinkommen konnte hatte eigentlich keiner von uns und so machenten wir uns nach einstündiger Internetrecherche auf den Weg zum Busbahnhof. Dort fanden wir dann schnell eine Möglichkeit um in einen nahegelegenen Ort zu fahren um von dort mit einem taxi zu der Oase zu gelangen. Nach einer ca. zweistuendigen Busfahrt kamen wir dann in Saltillo an. Die Suche nach einer Möglichkeit von hier zu “4 Sinegas” zu gelangen gestaltete sich allerdings als etwas schwieriger.. Notgedrungen mussten wir eine Gruppe recht attraktiver Mexicanerinnen ansprechen um diesbezüglich genauere Informationen zu erhalten. Dabei stellte sich heraus das wir komplett in die falsche Richtung gefahren waren und der Ort zu dem wir wollten, etwa vier bis fuenf Autostunden entfernt sein musste. Uiuiuiuiui.. Als wir uns entschlossen diese weite Reise nicht mehr anzutreten, boten uns unsere neugewonnenen Freunde an, uns in ihrer Stadt etwas herumzufuehren. Relativ leichtgläubig folgten wir ihnen in ihr Auto, obwohl hier jedem Tourist dringend empfohlen wird niemals einfach so in ein fremdes Auto zu steigen. Nach ein paar bangen Momenten in denen wir befürchteten jede Sekunde von einem Erschießundgkomando exekutiert zu werden stellten sich die drei Mädels allerdings als wirklich sympathische Cousinen heraus und wir wurden nach einem kleinen Abstecher in deren Haus tatsächlich durch die Stadt geführt, wo es einen Markt mit Liveband und ein paar recht unspektakuläre Museen zu sehen gab.
In Saltillo in einer Taverna

In Saltillo in einer Taverna

Irgendwann fanden wir uns dann in einer gemuetlichen Bar wieder in der wir einen einen super unterhaltsamen Abend verbrachten. Die Tatsache, dass zwei Bier dort ca. 1,50 Euro kosteten und wir spaeter auch noch vorzügliche Hamburger für weniger als zwei Euro entdeckten, rundete unseren Aufenthalt dort natürlich noch zusätzlich ab.. Die Busse fuhren nachts leider nur sehr rar zurück nach Monterrey und so beschlossen wir nach mehrstündiger Wartezeit und Busfahrt am nächsten Tag einmal richtig auszuschlafen. Fairer Weise muss dazu gesagt werden, dass die Busfahrt hierbei durchaus auch schon als vollwertige Schlafzeit angerechnet werden kann, da hier die Beinfreiheit etwa doppelt so groß, wie bei deustchen Standardbussen ist und man die Lehnen sicherlich dreimal so weit zurücklehnen kann. Ein Schlafkonfort von dem wir in unserem Mazda in Kalifornien nur geträumt hätten..
Nach dem ausführlichen Schlaf hielten wir uns am Montag vor allem in Ullis Haus auf, schwammen im Pool und brutzelten in der Sonne. Am abend kam Ullis Freundin Maria noch vorbei und wir fuhren in eine Strasse, in der es viele typisch mexicanische Geschaefte gibt. Auch wenn der Großteil der hier erhältlichen Waren jegliche Kitschgrenzen überschritten, war es echt interessant dort ein wenig entlangzuschlendern und das ein oder andere Geschenk für die Familien konnte durchaus aufgetrieben werden..
Maria, die nach einem Mittagessen mi ihrer Freundin leider schwere Magenprobleme bekommen hatte, was hier wohl keine absolute Ausnahme zu sein scheint, musste uns an diesem Abend leider früh verlassen und so verbringen wir diesen letzten Abend unserer Tour jetzt auf der Terasse von Ullis Haus und werden in einigen Minuten von einem Taxi zum Flughafen gebracht, von wo es dann nach ein Paar umstiegen wieder nach Deutschland geht!
Unbedingt erwähnenswert ist natürlich die soeben vollzogene Kröhnung unseres Urlaubes. Die Rolinckflasche, die uns so treu durch alle unsere Höhen und Tiefen der Tour begleitet hat, wurde vor wenigen Minuten geöffnet und mit großem Genuss verzehrt. Nach 5 Wochen amerikanischer Wasserplörre war das auf jeden Fall ein großes Highlight zum Abschluss..
Nun muss es uns nurnoch gelingen rechtzeitig in New York auszuchecken, bevor wir direkt wieder einchecken müssen um das Flugzeug nach Frankfurt zu erwischen. Wenn das gelingt, wird der Tripp am Mittwoch um 11:25 als unvergleichbare Erfahrung in unsere persönlichen Lebensgeschichten eingehen..:)
letzter Abend auf Ullis Terasse mit Rolinckflasche

letzter Abend auf Ullis Terasse mit Rolinckflasche

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Viva Mexico

17. April 2011

Rolinck, noch in den USA

Rolinck, noch in den USA


Ihr glaubt nicht, wie hart die Nacht am Flughafen war. Die haben uns einfach keinen Schlaf gegönnt. Die Mexikaner haben ihre Flughafenstühle so konstruiert, dass es einfach nur schlimm ist, darauf eine Schlafposition zu finden. Bis halb vier in der Nacht wurden wir immer und immer wieder von unseren Bänken verscheucht, weil die ihren Boden polieren mussten! Ganz schlimm!
Anschließen konnten wir ein gaanz wenig Schlaf finden. Als Boardingtime war, waren wir überfroh und totmüde. Aber egal. Nachdem wir noch einen kleinen bürokratischen Akt hinter uns brachten und jeweils unser Visum kauften, ging es ins Flugzeug. Der Flug dauerte nur knappe drei Stunden. Jetzt befinden wir uns in einer anderen Zeitzone und haben noch 7 Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland. Als wir in Monterrey aus dem Flugzeug ausgestiegen sind, machte uns die heiße Luft ganz schön fertig. Es waren 40 Grad und wir mussten uns echt vor der Sonne schützen.
Ulli empfing uns alleine am Flughafen. So dachten wir zumindestens. Die Wiedersehensfreude war groß und es ging schnell zum Auto. Hier kam plötzlich ein mexikanisches Mädel zu uns gelaufen und prasselte in spanischer Sprache auf uns ein. Wie bitte, was? Ulli musste auf spanisch die Konversation retten. Er meinte dann zu uns, dass ihr Auto abgeschleppt wurde und sie uns bittet, Sie mit in die Stadt zu nehmen. Damit hatten wir bei ihrem Aussehen jetzt nicht die größten Probleme. Auf der Fahrt stellte sich nach ein paar unangenehmen Momenten heraus, dass sie Maria heißt und Ullis Freundin ist. Na toll! Schön verarscht.
Spass im Hauseigenen Pool

Spass im Hauseigenen Pool

Nach einer endlosen Autofahrt durch ein mexikanisches Verkehrschaos ging es dann zu Ullis Bude. Hier setzten wir uns schön mit mexikanischem Bier an den hauseigenen Pool, rauchten auf die guten alten Zeiten eine Cuhiba und schwelgten in alten Erinnerungen. Irgendwann ging es dann mit Taxi in eine 20 Minuten entfernte Discothek. Hier konnte man leicht merken, dass die Mexikaner zu blonden Haaren viel Geld assoziieren. Es war leicht mit den Mexikanern in Kontakt zu treten. Im Endeffekt endete der Abend nach der Sperrstunde, um 4:00 Uhr. Wir wurden von einer Mexikanerin nach Hause gefahren. Nun sei gesagt, dass in der Front des Pkws 3 Mädels saßen, auf der Rücksitzbank weitere drei Personen Platz nahmen und im Kofferaum der Hans lag. Nebenbei war unsere Fahrerin, wie es wohl für die Mexikaner normal ist, gut angetrunken.
Keine 5 Minuten gefahren sahen wir das BlauRotlicht hinter uns – Polizei! Die Fahrerin missachtete dies für geschätzte 400 Meter und hoffte, dass der Polizist noch besseres zu tun bekommt, was aber nicht der Fall war. Nach einem kleinen Blick in das Auto, einem kleinen Flirt mit den drei sich im Auto vorne befindlichen Mädels, ließ er uns ohne jegliche Maßnahme weiterfahren. Zuhause angekommen saßen noch Freunde von einem Mitbewohner Ullis auf der Poolterasse. Da wir uns an diesem Abend etwas zuviel abgeschossen hatten, gingen wir trotzdem ins Bett.
Am nächsten Mittag ging es dann um 15 Uhr mit zu Ullis Uni. Hier war der Campus sehr schön gestaltet und während Ulli eine Vorlesung besuchte, beguckten wir Leute.
Da wir alle ziemlich von dem Vortag geschwächt waren, lief der Abend relativ ruhig ab. Wir gingen Abends noch kurz zu Starbucks und anschließend mit Maria ins Kino. Der Kinofilm war in Englisch mit spanischen Untertiteln…
Wir bleibten an diesem Abend auch nicht mehr besonders lange wach, da der nächste Tag sehr anstrengend würde, wie Ulli uns versprach. Wir wurden am nächsten Tag von Ullis Freund Allan abgeholt.
Maria mutig in der Schlucht

Maria mutig in der Schlucht

Mit ihm, David und Maria ging es dann in eine riesige Schlucht, 1 ½ Autostunden entfernt. Hier sahen wir beim Abstellen des Pkws nur einen relativ großen Bachlauf. Maria schnallte sich die Schwimmweste um und dann ging es fußläufig den Bachlauf hoch. Eine mega beieindruckende Landschaft erwartete uns. Wasserfälle, Klippen, Grotten und kristallklares Wasser. Da Ulli uns zuvor von der Sache erzählt hatte, waren wir alle adäquat gekleidet. Man musste ständig durch den Gebirgslauf schwimmen und an dem nächsten Wasserfall wieder hoch klettern. Das war eine tolle Erfahrung. Wir konnten aus 10 Metern Klippe einfach in das schöne Wasser springen oder an einer Stelle den Steinhang herunterrutschen. Das war so toll, dass wir es am liebsten gleich wieder machen würden. Leider konnte man nicht die Kamera mitnehmen, da die dieses Schauspiel nicht überlebt hätte.
Irgendwann kehrten wir um und waren gegen 16 Uhr abfahrtbereit. Die Steinpisten sind in dieser Schlucht ziemlich heftig und so bekam der linke Vorderreifen auf der Rückfahrt noch ein Loch. Geteiltes Leid ist in diesem Fall viertel Leid und so sind wir alle 700 Pesos leichter, was sich für den Tag auf jeden Fall gelohnt hat.
Tequila auf der Terasse

Tequila auf der Terasse

Abends kochte Hans, wie auch schon am Vortag vorzüglich Nudeln, bevor wir mexikanischen Tequila tranken und es Abends wieder auf die Piste ging. Am heutigen Tag mieten wir uns ein Auto und fahren in die Wüste. Da soll es in vier Stunden Entfernung eine Oase geben, an der wir heute übernachten werden. Mal schauen, was das so wird!
Am Montag Abend werden wir dann ratz fatz unsere Sachen packen, bevor wir um SPÄTESTENS 4:30 Uhr Nachts am Flughafen sein müssen, um die Rückreise über die USA anzutreten.

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Teures Vergnügen..

15. April 2011

Rolinck am Visitorpoint

Rolinck am Visitorpoint

Am Montag ging unsere Reise weiter nach San Diego. Unterwegs hielten wir an einem Visitorpoint kurz vor San Diego an, um Abend zu essen. Unsere Fahrt endete in SD/ Ocean Beach. Hier deckten wir uns mit Flüssignahrung ein und gingen an den Strand um gemütlich ein paar Bierchen zu trinken. An dem Strand waren Feuerstellen, an denen sich noch andere Leute aufhielten. Diese lernten wir im Laufe des Abends kennen. Da die Polizei irgendwann anrückte und alle verscheuchte, haben wir einen Officer gefragt, in welche Bar wir am besten einkehren könnten. Nach einer Vorstellung all seiner Waffen brachte uns dieser dann im Polizeiwagen zur Feierstätte. Die Nacht endete nach einer kleinen Parkplatzdisco ;) um kurz vor 3 Uhr. Am nächsten Morgen (Dienstag) sind wir dann nach San Diego Downtown gefahren und haben uns zunächst auf DIE Parkplatzsuche begeben. Da die Preise absurd hoch waren (6 $ die Stunde) haben wir uns einen Parkplatz gesucht, auf dem wir für zwei Stunden umsonst parken durften. Anschließend ging es für uns fußläufig auf die Suche nach der Hertzautomietstation, an wir unseren Mazda 5 am Mittwoch zurückgeben mussten. Die Hertzstation befand sich im Mariotthotel. Das Hotel ist sehr luxeriös und wir fielen mit unseren Dreitagebärten leicht auf, was uns aber weiter nicht störte und uns auch nicht davon abhielt uns an der Getränkebar in der Eingangslobby für lau zu bedienen. Dabei kam einer von uns auf die geniale Idee doch den Pool des Hotels zu nutzen. So schwierig kann das ja nicht sein, da die Leute uns aus Höflichkeit ja nicht ansprechen wollten oder sie sich dies nicht trauten. Bei der Suche mussten wir leider feststellen, dass der Pool zur Zeit im Bau ist. Diese geniale Idee konnte damit aber nicht so leicht sterben. “Na, was hier geht, muss auch im Nachbarhotel Hilton funktionieren.” Nachdem wir die Gegebenheiten ausspioniert hatten, ging es für uns zurück zum Pkw, um diesen nochmal umzuparken, damit die Zweistundenfrist nicht überzogen wird. Nachdem wir dies getan hatten, fühlten wir uns im Hilton wie Zuhause. Wir griffen uns die Handtücher des Hauses und genossen die Poollandschaft. Sogar einen Whirlpool mit geschätzten 42 Grad, den wir vor lauter Hitzeschmerz kaum betreten konnten lag uns zu Füßen.
Spass am Pool

Spass am Pool

Nach einem ordentlichen Sonnenbad gingen wir dann in einen Pavillion, in dem wir auch Fernseh gucken konnten.
Bevor es wieder zurück zum Auto ging, genossen wir auch in der Eingangslobby des Hiltons die Getränkebar. Diese war noch besser ausgestattet, als die des Marriothotels und wir tranken unser wohl beste Lemonade ever.
Zurück an unserem Parkplatz angekommen sahen wir, dass unser Auto ja gar nicht mehr so stand, wie wir es abgestellt hatten. Dann sahen wir, dass die Front höher schwebte. “Nein, Stopp!” Wir versuchten noch das Unglück zu verhindern, aber der gute Herr des Abschleppunternehmens war nicht dazu zu bringen, das Fahrzeug wieder herunter zu lassen. Wenigstens konnten wir bis zum Abschleppunternehmen mitfahren. Der Grund des Abschleppens war, dass die zwei Stunden Parkregelung nicht gilt, wenn ein Event an dem sich in der Nähe befindlichen Baseballstadiums stattfindt, was an diesem Abend der Fall war.
nicht so gut...

nicht so gut...


Somit wurden neben unserem Mazda mindestens 15 weitere Fahrzeuge abgeschleppt. Ganz schön teueres Lehrgeld – 350 $.
Weiter ging es für uns. Wir mussten ein Internetcafe mit Druckmöglichkeit finden, da Ulli uns noch unser Onlineticket für den Flug nach Monterrey/ Mexiko zuschicken sollte. Ja, ein wenig optimistisch in der Zeitplanung. Nichts desto trotz fanden wir Fedex, einen Copyshop, in dem wir auch den letzten kurzen Bericht schrieben. Anschließend kauften wir wieder Bier ein, um uns wieder an den gemütlichen Strand von Ocean Beach zu begeben und auf die tolle Abschleppaktion anzuprosten. An diesem Abend lernten wir noch eine sehr internationale Gruppe kennen. Insgesamt waren acht Nationen vertreten, unter anderem auch Deutschland. Und so verging auch an diesem Abend die Zeit wie im Flug. Ganz anders als in diesem Moment, aber dazu später mehr.
Am Mittwoch mussten wir eigentlich schon sehr früh aufstehen, da wir noch unsere Sachen packen und uns überlegen mussten, wie wir am Kostengünstigsten nach Tijuana/ Mexiko kommen.
Da wir beide nicht die größte Lust auf diesen Tag hatten, musste die Snoozetaste am Handy des öfteren gedrückt werden…
Schlafzimmerschrank

Schlafzimmerschrank

Irgendwann holte uns die Zeit aber doch wieder ein und wir begaben uns an die Aufräumaktion. Dazu nicht mehr.

Nachdem wir bei der Herzstation im Mariotthotel angefragt hatten, ob wir das Auto auch bei einer etwas südlicher gelegenen Hertzstation abgeben konnten, fuhren wir zur Station am Sweet Water Boulevard. Als die Frau, die unser Auto entgegen genommen hatte, von unserem Vorhaben hörte, bis zum nächsten 6 km entfernten Bahnhof zu laufen, wurde ihr männlicher Kollege zum Taxifahrer umfunktioniert. Hier muss gesagt werden, dass der öffentliche Personennahverkehr richtig schlecht abgedeckt ist. Er fuhr uns mit unserm Mazda zum Bahnhof. Von hier aus ging es mit dem Zug unmittelbar bis an Grenzübergang. Durch ein paar Drehtüren durchgelaufen, befanden wir uns ohne jegliche Ausweiskontrolle in Mexiko. Hier irrten wir durch die Stadt. Da wir im Touristeninformationscenter gehört hatten, dass die Taxifahrer Touristen gerne abzocken und wir für die Taxifahrt mindestens wieder 15 $ zu zahlen hätten, entschlossen wir uns dazu diese zu sparen und mit dem Bus zum 30 Minuten entfernten Flughafen zu fahren.
Hier waren wir völlig unerwartet viel zu früh (12:00 Uhr). Seit dem halten wir uns mit “4 gewinnt” über Wasser. Jetzt haben wir 20:00 Uhr und in 16 Stunden ist Boardingtime.
Den Text schreiben wir gerade auf Christophs Handy und werden ihn, sobald wir bei Ulli sind online stellen.

Ach ja…. Nicht zu vergessen sei, dass wir uns vor 4 Stunden eine wirklich teure Cola gekauft haben. Da die Verkäuferin wirklich umwerfend hübsch ist, trauten wir uns nicht erneut nach dem Preis zu fragen. Da die Verkäuferin angab, dass wir umsonst unsere Becher nachfüllen können, stecken wir inzwischem im Koffeinrausch. Seit vier Stunden schrauben wir uns ein Getränk nach dem nächsten dahinter. Oh Gott, oh Gott oh Gott…

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Heute kein BILD: es laeuft doch nicht alles wie geschmiert…

13. April 2011

Das darf nicht wahrstein… Wir wurden soeben abgeschleppt. Schlappe 350 Steine. Waehren lieber nochmal Fallschirm gesprungen oder haetten uns Seaword angeschaut. Naeheres erfahrt ihr, wenn wir hoffentlich heile in Monterrey/ Mexico angekommen sind und von Ullis Laptop schreiben duerfen. Auf Grund der nicht eingeplant hohen Kosten, haben wir uns gerade dazu entschlossen die morgige Nacht auf dem Flughafen in Tijuana zu verbringen. Wird schon nicht zu gefaehrlich sein :( .
An die Lintzens: jetzt habt ihr das Angebot verschriftlicht. Die naechste Reise ist in unseren Koepfen schon nach Santa Cruz vorgeplant ;)

Bis dahin alles Liebe, Christoph und Hans.

Ach ja, spenden sind erwuenscht. Kontonummer erfahrt ihr auf Anfrage!

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Adrenalin pur….

12. April 2011

Rolinck in Hollywood

Rolinck in Hollywood

Am Donnerstag sind wir mittags mit Joe Mountainbike gefahren. Er hat uns neben der für uns anspruchsvollen Route auch die beeindruckende Landschaft näher gebracht. Zudem konnten wir eine typisch amerikanische Ranch begucken.
Mountainbiketour

Mountainbiketour


In der Zeit, in der wir Mountainbike fuhren bereiteten Yvonne und Sarah das Abendessen vor. Es gab Pizza und super leckeren Salat! Nach dem Essen unterhielten wir uns noch bis in die Nacht hinein. Am Donnerstag sind wir dann um 09:15 Uhr aufgestanden und es hörte mit der paradisischen Rundumbetreuung nicht auf. Joe war gerade dabei Bacon und Ei zu braten. Oh, nicht zu vergessen sei, dass es dazu noch eine Kartoffelspezialität gab, welche ein wenig mit Röstis zu vergleichen ist.
Also, ihr merkt, dass Yvonne, Joe und Sarah es wirklich gut mit uns meinten. Bei der Gastfreundschaft konnte man sich wirklich nur wie Zuhause fühlen und wir hatten zwei süße kleine Geschwister. Danke für ALLES!
Wir hatten zum Wellensurfen Neoprenanzüge am Strand ausgeliehen. Hans-Martins Perso diente als Pfand und wir vergaßen leider uns diesen wieder aushändigen zu lassen. Aus diesem Grund ging es für uns nach der Verabschiedund von der Lintzenfamily zum Strand, bevor wir die anschließende Reise Richtung Monterrey antraten.
In Monterrey genossen wir bei einem Spaziergang die tolle Küste, entschlossen uns aber auf Grund unseres in Verzug geratenen “Zeitplanes” weiter bis nach Pismo zu fahren. Hier aßen wir auf der Strandpromenade. Anschließend gingen wir in Pismo aus. Wir besuchten mehrere Bars und lernten einige Leute kennen. Von Nicole bekamen wir auch ein Übernachtungsangebot, welches wir jedoch ablehnten. Die letzte Bar, die wir in dieser Nacht aufsuchten, hieß “Applebees”. Hier wurden wir irgendwann rausgeschmießen, da uns die Sperrstunde um 2 Uhr nicht so gut gefiel;) In dieser Nacht schliefen wir auf dem Parkplatz vor der Bar. Am Samstag waren wir schon um 8:00 Uhr mit einem mehr oder weniger drönendem Kopf wach. Wir entschlossen uns zum Strand zu fahren. Hier kauften wir ein Autostrandticket. In Pismo gibt es einen Strandabschnitt, auf dem man mit gültigem Ticket fahren darf. Das war sehr amüsant. Unser Mazda 5 Sport musste ganz schön leiden und es dauerte nicht sehr lange, da sah christoph schon das BlauRotlicht im Rückspiegel…
Unser Mazda in einer aussichtslosen Situation

Unser Mazda in einer aussichtslosen Situation

Eine Rangerin. Mal wieder. Sie wieß Christoph daraufhin, dass es für den Beifahrer zu gefährlich sei aus dem Fenster zu hängen um ein Video zu machen, während der Fahrer Donuts fährt oder immer wieder die Handbremse anzieht, um spektakuläre Fahrmanöver zu herauszufordern. Ok. Verstanden! Anschließend haben wie gemütlich in den Dünen gefrühstückt. Da wir am Vortag einen Bulli mit Werbung für Fallschirmspringen sahen und uns das Verlangen danach nicht los ließ, fuhren wir zum Flughafen, der unmittelbar am Meer liegt. Gesagt, getan. Wir unterschrieben einen 8 Seiten langen Vertrag und gaben damit jegliche Ansprüche auf Schadensersatz im schlimmsten Falle ab. Wir flogen mit unseren Tandemtypen auf eine Höhe von 13000 feet, was 4000 Meter entspricht.
Fallschirmspringen

Fallschirmspringen

Als wir dann die Plexiglasklappe öffneten wurde uns ganz anders. Bei Anbetracht Hans-Martins Augen war der Begriff Todesangst der Treffenste. Nichts desto trotz musste Hans als Erster zur Klappe. Ready, set… Und ab ging es. Im direkten Anschluss musste der Christoph an die Klappe. Und schwubs, da war es passiert. Wir rasten mit 260 km/h gen Erde, die gefühlsmäßig aber nicht näher kam. 60 Sekunden freier Fall. Mit Luft holen war nicht viel. Ob es an der Geschwindigkeit oder an dem Adrenalinrausch lag, ist uns nicht bewusst. Der Wind pfeifte so laut, dass man hätte schreien können ohne das der Tandemmeister etwas hört. Wir versuchten den freien Fall zu genießen, was aber nur bedingt möglich war. Als der Fallschirm sich dann öffnete, war es ein wahnsinns Gefühl. Einfach durch die Luft gleiten. Einen schöneren Ort zum Springen hätten wir nicht wählen können. Immer das Meer und den Strand im Blick… Wunderschön. Nachdem Sprung machten wir uns auf den Weg nach Santa Barbara. Der Sprung für uns wirklich anstregend, was uns dazu bewog unterwegs anzuhalten, um ein Mittagsschläfchen zu halten.
In Santa Barbara angekommen guckten wir Hippitrommlern und ihren Tänzern zu. Wir versuchten eine Weile lang Delphine oder Wale zu sichten was uns aber bisher nicht gelang. Für uns macht es den Eindruck, als hätte die Westküste alle alten Käfer und VW Busse gekauft. Ein reiner Genuss, wenn man die hier herumfahren sieht. Zudem stehen überall Palmen, was uns mal wieder daran erinnert, dass wir im Urlaub sind;).
Urlaub....

Urlaub....


Am Abend ging es für uns dann in die Stadt. In Santa Barbara kann man wirklich gut losgehen, da hier super viele Studenten wohnen. In den Bars/Clubs lernten wir wieder ein paar Leute kennen. Da die Sperrstunde die Feierei zunächst wieder beendete, mussten wir uns was anderes überlegen. Wir erfuhren, dass es ein Studentenviertel 15 Autominuten entfernt gäbe. Da wir die Frage über unsere Fahrtauglichkeit nicht ohne technisches Gerät erfahren konnten, wurde zügig ein Polizeiwagen angehalten. Nach dem Pusten gestattete uns der Officer zu unserer Verwunderung noch zu fahren. Auf ging die Reise. Im Studentenviertel angekommen trafen wir noch zig Gleichgesinnte, die jedoch alle sehr deprimiert wirkten. Die Polizei hatte die privaten Partys aufgelöst. Na toll. Diese Tatsache brachte uns schnellen Schlaf auf einem Parkplatz in einer Einbahnstraße. Am Sonntag morgen fuhren wir dann gegen 09:20 Uhr weiter gen Süden. Um 10:30 Uhr fuhren wir zwecks Fahrzeugtankung in das Dorf Summerland. Wir kamen an einer Kirche vorbei und stellten fest, dass Sonntag ist und der Gottesdienst gerade beginnt. Wir schmissen uns für unsere Verhältnisse schnell in Schale und besuchten den Gottesdienst der Presbyteriergemeinde, während unser Auto mit offen stehender Tür am Straßenrand stand. Wir hatten den Wagen zwar abgeschlossen, jedoch nicht gänzlich geschlossen. Ups. Nach dem wirklich wohltuenden Gottesdienst aßen wir noch gemeinsam mit der Kirchengemeinde und mussten viele Fragen beantworten. Zu unserem Glück hatte sich niemand an unser Auto gewagt, indem ein Portemonnaie und ein Handy lag! Danke Gott!
Unsere Weiterfahrt endete in Santa Monica, was den eigentlichen Strand (Venice- beach) von Los Angeles darstellt. Hier verbrachten wir den Nachmittag und guckten bei einer weiteren Hippitrommelaktion, sowie Skatern zu. Den Abend verbrachten wir zum großen Teil in “Jack in the box”, einer amerikanischen Fastfoodkette.
Im Endeffekt gingen wir dann doch noch ein eine Bar, in der man Live-Karaoke singen konnte. Aber die Leute und die Musik war nichts fuer uns, sodass wir uns entschlossen schlafen zu gehen. Am Montag fuhren wir dann weiter durch die Beverly-Hills und zu dem bekannten Hollywoodschild, wo die inzwischen gut abgenutzte Rolinckflasche wieder zum Einsatz kam. Auf der anschliessenden Suche nach einem Internetcafe trafen wir zwei nette Herren im Starbuckscafe, die fuer eine Kirche arbeiten. Diese haben uns zu unserem Glueck angeboten ihr Internet bei der Arbeit zu nutzen. Wir haben es gerade 14:30 Uhr mittags und wir werden sofort weiter Richtung Sueden fahren. Mal sehen, wann wir wieder dazu kommen uns zu melden…
An Volker: Danke fuer die Zusendung des Dienstplanes!
Alles Gute nach Deutschland.
Christoph und Hans

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…Fortsetzung

8. April 2011

Prompt fanden wir einen Parkplatz von einem größeren Appartement auf dem mehrere Autos standen. Wenn da so viele Autos stehen, fällt das bestimmt nicht auf, dass wir hier in einem Auto übernachten. … so dachte auch ein andere Mann der drei Stellplätze neben uns seinen Pkw geparkt hatte. Wir gingen erst auf eine große Toilette, um dort unsere technischen Geräte aufzuladen und tranken dabei ein Bierchen. Als wir zwischenzeitlich aus der Toilette schauten, sahen wir schon eine Taschenlampe über den Parkplatz irren. Naja. Wird schon kein Ranger sein. Als wir dann bettfein im Auto saßen sahen wir plötzlich wieder die Person mit der Taschenlampe näher kommen. Oh schei…. doch ein Ranger. Die Rangerin leuchtet in jedes Fahrzeug und so fand sie den gleichgesinnten Mann, der 3 Pkw neben uns nächtigte. Wir reagierten schnell und starteten schnell den Motor um davon zu fahren. Nachdem wir dann auf einen anderen Stellplatz geparkt hatten und noch ein paar Male die Taschenlampe umherirren sahen, schliefen wir dann doch mehr oder eher weniger ruhig.
Am Dienstag wachten wir dann schon um 07:30 Uhr auf, schmierten uns Brote und machten uns nach einer Katzenwäsche auf den Weg zum Upperfall. Das ist der höchste Wasserfall der USA (740Meter). Um an den Austritt des Wasserfalls zu wandern, muss man 3,6 Meilen, also 5,8 Kilometer laufen.

Durch den Schnee zum Wasserfall

Durch den Schnee zum Wasserfall

Und das ganze mit einer ordentlichen Steigung. Der Weg hinauf war wirklich riesig. Der Weg bestand zu einem großen Teil aus Felsbrocken oder Wasserläufen und das letzte Drittel aus über kniehohem Schnee. Die Aussicht war super schön! Mehr dazu, wenn wir euch wieder sehen..
Lange wollten wir uns nicht da oben aufhalten, weil unser Zeitplan ein wenig eng gestrickt ist. Wir sind den Berg halb wieder runter gesprintet und haben anschließend noch einmal unsere super Wasserfalldusche genutzt, bevor wir Richtung Westküste fuhren. Wir kamen auf dem Weg noch bei der Burgerkette Rally’s vorbei und aßen seit 8 Tagen mal wieder Burger.
Spontan entschlossen wir uns die Tour an der Westküste nicht in Monterey, sondern in Santa Cruz zu beginnen. Wir kamen um 22 Uhr in Santa Cruz an und haben uns einen Parkplatz direkt am Meer gesucht, um hier zu nächtigen. Das funktionierte auch super. Der Tatendrang ließ uns nicht locker, sodass wir Mittwoch um 8 Uhr schon den Strand entlang fuhren. Wir hielten an einem Küstenabschnitt, an dem viele Wellensurfer schon aktiv waren. Hier frühstückten wir erst, um anschließend in einem Surfoutlet einzukaufen, bevor wir uns einen Strand suchten, um die Sonne zu genießen. Hier konnten wir dann noch eine Gruppe Jugendlicher beobachten, die sich mit einem Lifeguard auseinander setzten mussten, weil die ein Bierchen light getrunken haben!
Wir machten uns dann fußläufig auf den Weg zu einem Leuchtturm.
Ach ja. Ihr wundert euch wahscheinlich, wieso wir hier mit Umlauten schreiben können. Folgende unfassbare Geschichte ereignete sich auf dem Rückweg vom Leuchtturm:
Wir hörten, wie Kinder miteinander Deutsch sprachen. Dies sprachen wir dann laut an und kamen mit den 2 Müttern der Kinder ins Gespräch. Beide Familien sind von Deutschland in die USA nach Santa Cruz ausgewandert. Nachdem wir von unserer Geschichte erzählten wurde uns von einer der Mütter, Yvonne, angeboten in ihrem Gästezimmer zu schlafen. Das Angebot nahmen wir dankend an und fuhren mit ihr und ihren zwei Kindern, Jona und Paul zu ihr nach Hause. Wir gingen mit Yvonne und den Kindern noch auf den Wochenmarkt und sie zeigte uns noch schöne Seiten Santa Cruzs. Als wir zurück zu ihrem Haus gefahren sind, welches Meerblick hat, war Joe (Johannes), ihr Mann, auch zurück von der Arbeit. Uns wunderte, dass er gar nicht über den neuen Besuch geschockt war. Jona und Paul bekamen jeweils ein Polizeihemd geschenkt. Mit den Kindern wurde noch gespielt und Hans und Christoph wurden in das Kinderzimmergefängnis für 10 Jahre eingesperrt.
Im amerikanischen Kinderknast

Im amerikanischen Kinderknast

Über diese Strafe haben wir uns echt gefreut! Abends kochten Yvonne und Joe super leckeres Essen für uns. Wir können unser Glück immer noch nicht fassen! Wir tranken noch ein Paar Bierchen mit Yvonne und Joe, während die Mitbewohnerin Sarah von ihrer Oma wieder kam. Sarah hat die deutsche und die amerikanische Staatsbürgerschaft und ist vor vier Jahren nach Amerika gezogen. Wir unterhielten uns noch bis kurz nach zwölf und gingen dann in ein gemütliches BETT schlafen!
Am Donnerstag morgen durften wir dann erstmal duschen. Was ein Genuß! Anschließend frühstückten wir richtiges Müsli, Erdbeeren und Brot. Wie genial! Da Paul in der Schule war, guckten wir mit Jona Pippi Langstrumpf. Gegen Mittag ging es dann noch mal an den Strand. Yvonne und Joe besitzen Surfbretter, mit denen wir versuchten Wellensurfen zu gehen. Den aller größten Erfolg hatten wir noch nicht, aber es hat super viel Spaß gemacht!!
Gerade fahren wir mit Sarah durch Santa Cruz. Sie studiert momentan in Santa Cruz und hat uns gerade ihren Campus gezeigt.
So viel Glück, wie wir haben
Noch ist es nicht klar, ob wir noch eine Nacht in SC bleiben, oder ob wir heute Abend weiter düsen. Die Zeit bleibt leider nicht stehen…

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Ganz anders als erwartet….

8. April 2011

Rolink an einem Yosimite-Wasserfall

Rolink an einem Yosimite-Wasserfall


Wie wir in den letzten Beitrag ja schrieben, gingen wir noch in eine Bar, um uns ein Bierchen zu trinken! Hier lernten wir dann eine sehr liebe Clique aus San Francisco kennen. Mit denen gingen wir in weitere Bars und unterhielten uns prächtig. Auf dem Weg zu einer anderen Kneipe hatten wir dann Glück, dass der Weg an unserem Parkplatz vorbei ging, denn das Auto stand vor einem Wasserhydranten, was in San Francisco anscheinend 1000 Steine kosten würde. Obwohl unser kleines Zuhause hier schon seit ungefähr drei Stunden stand, war an der Windschutzscheibe kein Ticket. Wir parkten das Auto schnell um und kehrten in weitere Bars ein. Als um 2:00 Uhr!!!!! plötzlich alle aus der Bar geschmissen wurden, hielten wir das erst noch für einen großen Aprilscherz, aber das war der pure Ernst. Um zwei Uhr muss jeder Pub, Bar, Kneipe was auch immer schließen!
Patrick und Danni, ein Pärchen aus der Clique lud uns noch mit in Patricks Wohnung ein. Hier tranken wir noch ein Bierchen wobei Patrick uns anbot in seiner Wohnung zu schlafen. Dieses Angebot nahmen wir dankend an. Was uns aber schockierte ist folgendes. Patrick und Dani verabschiedeten sich dann, da sie in Dani’s Wohnung schlafen wollten. Wir kannten uns also erst ein paar Stunden und schon wurde uns so viel Vertrauen geschenkt, dass wir die ganze Bude hätten leer räumen können!
Auf der Dachterasse von Patricks Wohnung

Auf der Dachterasse von Patricks Wohnung


Am nächsten Morgen gab es dann noch eine skurile Begegnung mit einem von Patricks Mitbewohner, der irgendwie nicht glauben konnte, was wir ihm erzählten. Es war aber super witzig und wir genossen noch eine erfrischende Dusche in Patricks Wohnung, bevor es mit Patrick und Dani frühstücken ging.
Anschließend hatten wir ein wenig Zeitdruck. Um 12:00 Uhr ging es für uns auf die Fähre nach Alcatraz.
Im Zellentrakt von Alcatraz

Im Zellentrakt von Alcatraz

Hier konnten wir das alte Gefängnis anschauen und hörten mit unserem Audioguide alte Geschichten von Gefängniswärtern und Gefangenen, was wirklich sehr interessant war und weiter zu empfehlen ist. Um 15:00 Uhr ging es dann wieder zurück an das Festland. Wir waren heil froh, dass wir kein Parkticket bekommen hatten, da die Stadt da wohl sehr hinterher sei.
Nach einem letzten Picknick an dem Visitorpunkt der GG Bridge fuhren wir um 17:30 Uhr in Richtung Norden los, da wir zum Redwoodforest Nationalpark nach Eureka fahren wollten.
Nach fünf Stunden Autofahrt auf der Straße 101 fuhren wir in die Stadt Garberville um uns hier auf einem Parkplatz schlafen zu legen. Die Nacht war sehr ruhig und wir konnten, bis auf das es ziemlich kalt war, gut schlafen.
Am nächsten Morgen ging es dann für uns weiter auf der 101 in Richtung Norden. Nach einer halben Stunde Fahrt mussten wir dann eine Abfahrt nehmen, da die 101 komplett gesperrt war. An dem Ende der Abfahrt wurden wir dann darauf hingewiesen, dass die 101 erst am Sonntag wieder befahrbar ist. Darum entschieden wir uns spontan doch in einen anderen Redwood Forest Nationalpark zu fahren, da der Umweg für den Park in Eureka lockere 6 Stunden dauern würde.
In dem Redwoodforest, der sich auch direkt an der 101 befand konnten wir in einem Flusslauf baden gehen. Das war mega kalt, hat aber riesen Spaß gemacht. Nach einem Spaziergang durch den Wald, samt Picknick, ging es dann um 14:30 Uhr weiter in Richtung Yosemite Nationalpark. Auf der Fahrt hatten wir dann ein zu großes Herz und haben ein Pärchen samt Hund, die als Anhalter am Straßenrand standen aufgegabelt und für zwei Stunden mitgenommen. Unsere Fahrt ging durch Sacramento und die Nacht verbrachten wir Oakdale auf einem Parkplatz am Straßenrand. Am nächsten Morgen war dann Aufräumen angesagt. Das komplette Auto lag mit unseren Sachen voll und wir konnten nichts mehr finden. Wir kamen dann um 12 Uhr im Yosemite an und gingen an einem Wasserfall baden. Das war die SCHÖNSTE Dusche in unserem Leben. Wirklich toll! Nachdem wir noch einen anderen Wasserfall und den Down Fall bewunderten machten wir uns auf den Weg einen Schlafplatz zu finden. Wir hatten ja bereits die Erfahrung gemacht, dass es nicht all zu einfach ist, in einem Nationalpark zu nächtigen…

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Ach ja… da ist was Schlimmes passiert

2. April 2011
Finger ab

Finger ab

Christophs Finger ist ab! Zum Glueck konnte er sofort wieder angeneaht werden und ist jetzt beweglicher als zuvor.

Keine Sorge! Das war unser Aprilscherz. Hier haben wir naemlich noch den ersten….
Das Foto ist bei dem Maskenbildnerkurs in Zacks Uni entstanden…

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Endlich GESUND ernaehrt!

2. April 2011

Rolinck an der Golden Gate Bridge

Rolinck an der Golden Gate Bridge

Am Mittwoch ging es mit Zack nochmal zum Mississipi gelaufen und haben das tolle Wetter genossen. Aus einem uns noch unerklaerlichen Grund wurden wir dann zu Zacks Nachbarin, Tanya zum Essen eingeladen. Zack musste in der Zeit wieder zur Theaterprobe und konnte leider nicht teilnehmen. Es gab Salat, Huehnersuppe und einen leckeren Bananenpudding als Nachtisch. Und nicht zu vergessen – echtes Brot!! …alles selbst gemacht. Es war nicht fettig und hat einfach nur sehr lecker geschmeckt.
Bei Tanya

Bei Tanya


Nachdem Zack wieder zurueck war und uns einen deutschen Wein schenkte, leerten wir diesen mit ihm und seiner Freundin Maddy und fielen um halb drei nachts fuer 2 Stunden in den Schlaf, da unser Flug schon sehr frueh ging.
Wir flogen ueber Phoenix nach San Francisco und konnten uns auf mit unserer neuen Bekanntschaft Kayla sehr gut unterhalten. Nun haben wir einen Zeitunterschied von 9 Stunden. Also, ihr seid uns voraus!

Nach dem Flug holten wir unseren Nissan Sentra bei der Hertzstation ab. Aber moment. Wieso kostet das denn jetzt mehr. Ach unter 25 Jahre. Na toll. Nein, wir moechten keinen hoeheren Standart, Danke! Und dann wurde uns gesagt: Fahrt mit dem Fahrstuhl in den ersten Stock und nehmt das Auto 256. Wir konnten unseren Augen nicht glauben. Es war nicht der kleine Nissan Sentra, sondern ein Mazda 5 Sport in schwarz. Ein Van!
Wie genial! Bis auf den Spritverbrauch. Bei der Uebernahme des Fahrzeuges an der Ausfahrt der Hertzstation hatten wir noch ein paar Steinschlaege und leichte Kratzer auf dem “Hertz”en ;) , da wir fuer die Schaeden anderer ja nicht aufkommen wollten. Und jetzt kommts! Was sagt uns die gute Dame an der Ausfahrt. It`s full coverage! Voll versichert. Junge junge. Wir koennen also Unfaelle bauen, was das Zeug haelt. Genial! Diese Option haben wir natuerlich nicht gebucht. Aber wir nehmen sie gerne an. Auf ging es und wir fuhren direkt durch San Francisco Down Town zur Golden Gate Bridge, wo wir eine wahnsinnig schoene Aussicht hatten. Nachdem wir noch einkauften suchten wir uns einen schoenen Platz zum Schlafen.

Unser neues Zimmer!

Unser neues Zimmer!

Da wir ja einen Van haben, koennen wir ja in diesem Pennen. Nachdem wir so grade unsere Augen geschlossen hatten, leuchtete ein riesiger Spot in unser riesiges Auto. Ein Ranger. Wie haehh?? Was will der. Hier ist ein Nationalpark. Oh! Deswegen ist das hier so schoen und einsam. Und einfach nur eine atemberaubene Landschaft.
Daraufhin fuhren wir dann auf irgendsonen Privatparkplatz und hausten hier illegaler Weise. Waehrend Christoph schon im Morgengrauen fuer kleine Tiger gemacht hatte, wollte Hans dies auch tun, bevor wir zum Fruehstueck wieder an einen schoenen Aussichtspunkt an der Golden Gate Bridge fahren wollte. Doch was kam da? Ein Sherrif. OH! Hatte sich da vielleicht ein Bewohner der Bootshaeuser beschwert, denen dieser schoene Parkplatz gehoert. Naja egal. Hans und Christoph hatten den Sherrif bemerkt. Christoph startete den Motor und Hans tat so, als haette er sich die Natur nur naeher geguckt :)
Nachdem wir gefruehstuckt hatten, ging es fusswaerts in die Stadt. Geplant war, dass wir uns ein Fahrrad ausleihen wollten, was wir im Endeffekt doch liessen. Wir beguckten den Hafen San Franciscos und ein Marine Uboot, nachdem wir die legendaeren Cable-Cars auf uns einwirken liessen.
Wir reservierten uns fuer den morgigen Samstag zwei Plaetze auf der Faehre nach Alkatraz, die wir um 23:00 Uhr deutscher Zeit besteigen werden.
Anschliessend liefen wir noch durch die Stadt und genossen die Stadt, die Leute und beguckten uns noch ein Baseballspiel in der Naehe des Hafens.
Round about liefen wir an diesem Tag, anhand der Karte geschaetzt mehr als 30 km. Wer uns nicht glaubt, soll hier hin kommen und die Fuesse riechen.
Jetzt befinden wir uns in einem Internetcafe. Rechtsschreibfehler sind latte, denn die Zeit rennt. Ach ja..
Unsere Getriebeleuchte vom Mazda leuchtet seit heute auf. Der gute Herr am Hertztelefon versicherte uns per Ferndiagnose, dass auch bei durchgehend leuchtender Lampe mit dem Auto alles in Ordnung sei.
Wir werden uns sofort ein Bierchen in einer Bar goennen und uns anschliessend auf die Suche nach einem Schlafplatz begeben.

Wir haben gehoert, dass es morgen 25 Grad werden soll und da freuen wir uns fuer euch, denn die ewig brennende Sonne stoert uns schon fast. (Trotz Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 Sonnenbrand…)

Also. Macht euch keine Sorgen um uns. Das laeuft hier wie geschmiert!
Hans und Christoph

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Mississippi

30. März 2011

Rolinck am Mississippi

Rolinck am Mississippi

oh ja.. wir haben uns wieder überfressen! Anschliessend sind wir zum Mississippi gelaufen und genossen das Landschaftsbild. Abends ging es dann nochmals zu einem bekannten, namens James. Hier kochten wir mit ihm und seinen Mitbewohnern. Um zwoelf Uhr Abends waren wir dann schon wieder in Zacks Wohnung. Am naechsten Tag, Dienstag, ging es dann nochmal zu der Hall of America. Hier gingen wir ein wenig auf Shoppingtour. Vor lauter Läden wussten wir aber gar nicht, wo wir überhaupt reingehen sollten und wo nicht.
Gegen halb fuenf fuhren wir dann wieder zu Zacks Wohnung, um anschliessend die Theaterhalle anzuschauen.
Balkon der Theaterhalle am Mississippi

Balkon der Theaterhalle am Mississippi

Das war wirklich interessant, da wir bei diesem Besuch auch weitere Schauspieler und Regisseure kennenlernten. Damit wir fuer den Abend alkoholtechnisch eingedeckt waren, mussten wir wieder zu einem Liquoershop gehen. In Amerika kann man nämlich nicht in einem “normalen” Supermarkt akoholische Getränke einkaufen. C’est la vie.
Nachdem wir dann bei Zack kochten und uns zwei Filme anschauten und Bier tranken gingen wir schlafen. Ach ja. Nicht zu vergessen sei natürlich, dass wir Zacks Waschmaschine und Trockner nutzen durften.
Ganz komisch, denn die Waschmaschine kennt anscheinend keinen Schleudergang. Und so kamen die Klamotten klitsch nass in den Trockner. So kleidungsfreundlich ist der Trockner aber wahrhaftig nicht!

Ab jetzt werden wir uns vermutlich nur sehr sehr selten melden koennen, da wir ja keinen Internetzugang haben. Es sei denn, wir lernen andere nette Leute kennen…

Bis dahin…

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